Als Politiker, "der unermüdlich für soziale Gerechtigkeit und Aufstiegschancen der sozial Schwachen kämpft", hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit am Montag den Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky gewürdigt. Für seine Arbeit wurde Buschkowsky mit dem Gustav-Heinemann-Bürgerpreis ausgezeichnet, der seit 1977 an Menschen vergeben wird, die sich in der Tradition der durch den ehemaligen Bundespräsidenten verkörperte Bürgertugenden besonders für die Gesellschaft engagieren.
Buschkowsky repräsentiere "einen Teil der Sozialdemokratie, der besonders erfolgreich ist: die Kümmerer mit viel Verstand, einem großen aber eben auch einem heißen Herzen", sagte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel in seiner Laudatio. "Mut zu Veränderungen, aber auch Mut zu Widerspruch": Dafür hat die SPD Heinz Buschkowsky jetzt mit dem Gustav-Heinemann-Bürgerpreis ausgezeichnet. Buschkowsky sei engagiert, er gehe auf die Menschen zu, spreche eine klare Sprache, packe Probleme an und sei unbeugsam gegenüber Autoritäten, sagte Gabriel. "Heinz Buschkowsky ist ein Berliner Sozialdemokrat, auf den wir stolz sind."
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit beglückwünschte Buschkowsky zur Anerkennung seiner Leistung. „Im Vergleich zu anderen, die gerne in den Medien auftreten, beschreibt Heinz Buschkowsky nicht nur Problemlagen, er tut auch was dagegen“, sagte Wowereit.
Fotos: Duclos