"Integration ist eine Frage der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, und nicht eine Frage allein der Herkunft." Das machte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Klaus Wowereit gleich zu Beginn der ersten öffentlichen Tagung der Zukunftswerkstatt "Integration" im Willy-Brandt-Haus deutlich. Von der Teilhabe könne ein Migrant aus Ostanatolien genauso ausgeschlossen sein wie eine arbeitslose alleinerziehende Mutter aus Berlin. Deshalb müsse Deutschland vor allem im Bildungsbereich aktiv werden und allen Menschen immer wieder Chancen zum Aufstieg bereithalten. Gelungene Integration bedeute, auf der Grundlage der Verfassung einen sozialen Zusammenhalt zu organisieren, an dem möglichst alle in Deutschland lebenden Menschen mitwirken. Integration sei eben keine Fragestellung, die allein Migrantinnen und Migranten betreffe, betonte auch Kenan Kolat, der gemeinsam mit Klaus Wowereit die "Zukunftswerkstatt" der Budnes-SPD leitet.
Klaus Wowereit nach der ersten öffentlichen Tagung der Zukunftswerkstatt "Integration".