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17.Juni 2010 | „Würdige Gedenkfeiern"

Klaus Wowereit im Gespräch mit dem stellvertretenden VOS-Bundesvorsitzenden Ronald Lässig

Vertreter der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) haben am Rande der Gedenkfeier zum 17. Juni in Berlin den Regierenden Bürgermeister Wowereit getroffen. Klaus  Wowereit verwies auf die historische Bedeutung des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953. Gleichzeitig sicherte er den Opfern weitere Unterstützung zu.
Der stellvertretende VOS-Bundesvorsitzende Ronald Lässig betonte  die Bedeutung einer politischen Würdigung des Einsatzes für Freiheit und Selbstbestimmung für die Betroffenen gerade am 17. Juni. "Das hat der Regierende Bürgermeister heute mit eindrucksvollen Worten getan", so Lässig. "Viele Forderungen der Opfer sind jedoch noch nicht erfüllt. Deshalb werden wir als größter SED-Opferverband die Lobbyarbeit im politischen Raum weiter ausbauen.“
Insbesondere bei der Opferrente seien Nachbesserungen erforderlich. Die 6-Monatsfrist müsse fallen, die Bedürftigkeitsprüfung ebenso. Auch die berufliche Rehabilitierung ehemaliger politischer Häftlinge müsse zu deren Gunsten geändert werden, insbesondere eine Beweislastumkehr sei erforderlich.

 

Foto: VOS

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