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Donnerstag 27. März 2014


Berlin habe Jutta Limbach viel zu verdanken, sagte Berliner Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zum 80. Geburtstag der früheren Berliner Justizsenatorin. So habe sie nach der Wiedervereinigung den Aufbau einer unabhängigen Justiz im Ostteil der Stadt auf den Weg gebracht.

Limbach hatte unter anderem an der Freien Universität in Berlin Rechtswissenschaften studiert, wo sie von 1972 bis 1999 auch als Professorin für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtssoziologie lehrte. 1989 wechselte die gebürtige Berlinerin, die aus einem sozialdemokratisch geprägten Elternhaus stammt, auf die politische Bühne. Bis 1994 leitete sie das Justizressort in der Landesregierung ihrer Heimatstadt – zunächst im rot-grünen Senat unter Walter Momper (SPD), anschließend auch in der von Eberhard Diepgen (CDU) geführten großen Koalition.

Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere war die Berufung Limbachs als Richterin ans Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, wo sie zunächst Vizepräsidentin wurde. Im Herbst 1994 rückte sie als erste Frau an die Spitze des höchsten deutschen Gerichts. Mit der Einführung eines Tags der offenen Tür und eines Bürgerfests bemühte sie sich dort auch um mehr Offenheit und Transparenz. Nach ihrem Ausscheiden aus Altersgründen leitete Limbach ehrenamtlich bis 2008 das deutsche Goethe-Institut.



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