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Montag 17. März 2014


"Die Hauptstadt Berlin nimmt niemandem etwas weg, sondern gibt allen etwas: sprühende kulturelle Energien, Weltoffenheit, gesellschaftliche Vielfalt, Internationalität. Berlin vermittelt ein Gefühl der Freiheit und Toleranz, was die jungen Menschen aus Dublin und Warschau, aus Madrid und Helsinki, aus Tel Aviv und Bern schlicht ‚cool‘ finden…." So beschrieb der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit in der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe „Berner Reden“ im Konzerttheater Bern die bundesdeutsche Hauptstadt. 

Mit seinem Berner Amtskollegen, Stadtpräsident Alexander Tschäppät, diskutierte Klaus Wowereit über das Thema „Hauptstadt“ und machte dabei die Besonderheit seiner Heimatstadt deutlich: „Erst durch die deutsche Vereinigung erhielt Berlin die Chance, wieder Hauptstadt zu werden…Die meisten Deutschen erkennen sich inzwischen in ihrer Hauptstadt wieder. Berlin ist nach anfänglich großer Skepsis im Westen der Republik zur allgemein akzeptierten Hauptstadt geworden, von der eine regelrechte Faszination ausgeht."

Berlins Ausstrahlung lebe gewiss auch davon, dass in der Hauptstadt das politische und mediale Leben spiele, so Wowereit. "Aber auch davon, dass man in Berlin auf Schritt und Tritt den Spuren unserer jüngeren Geschichte begegnet. All dies trägt dazu bei, dass Berlin heute eine akzeptierte, ja beliebte und auch wieder wachsende Hauptstadt ist.“

Wowereit weiter: „Unsere Berliner Lehre aus der Geschichte ist: Wir dürfen Einwanderung nie wieder verteufeln. Sie ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Dennoch stellt sich natürlich die Frage, wie wir den Zusammenhalt in einer heterogenen Gesellschaft stärken können, in der Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und Kulturen leben, mit unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Lebensweisen. Wir erleben aktuell in vielen Ländern Europas, dass Populisten Minderheiten als Sündenböcke abstempeln und am liebsten Grenzen dicht machen wollen. Ich halte das für einen Rückschritt. Dem sollten wir mutig entgegentreten! 72 Prozent der Berner haben gegen die Initiative zur Begrenzung der Einwanderung gestimmt. Auch aus diesem Grund freue ich mich, in der Stadt Bern zu Gast zu sein.“



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