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Montag 23. Dezember 2013


Das Jahr 2013 habe mit der Verschiebung der BER-Eröffnungstermins zum Jahresbeginn schwierig begonnen, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit im Interview mit der Berliner Morgenpost. "Die erneute Verschiebung – und zwar ohne Vorankündigung durch den neuen Geschäftsführer – war eine außergewöhnliche Situation, die zu intensivem Nachdenken geführt hat. Das war eine riesige Herausforderung, auf die ich gern verzichtet hätte."

Zur Rückkehr an die Spitze des BER-Aufsichtsrats sagte Wowereit, "es wäre gut gewesen, wenn Brandenburg als einer der drei Gesellschafter am BER die Verantwortung für den Vorsitz in den kommenden Jahren übernommen hätte".  Nachdem Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke nicht bereit gewesen sei, in den Aufsichtsrat zu gehen. habe Brandenburg ihn vorgeschlagen, sagte Wowereit. "Das ist nun wahrlich eine brisante Herausforderung, gerade weil noch vieles zu klären ist" Neben der technischen Anlage gehe es immer auch um die Rahmenbedingungen für den Flughafen. Wowereit: "Es gibt viele Kräfte, die daran arbeiten, dass der Flughafen BER kein Erfolg wird. Sie wollen einen sehr reglementierten Flughafen daraus machen – mit ausgedehnten Flugverbotszeiten, die die wirtschaftlichen Möglichkeiten stark beschränken würden." Die Region brauche den BER aber als internationales Drehkreuz.

Von der neuen Bundesregierung erwartet Wowereit Verbesserungen für die Stadt: "Sollte alles, was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, auch umgesetzt werden, wird sich für Berlin viel Positives ergeben. Viele Berlinerinnen und Berliner leiden darunter, dass sie schlecht bezahlt werden. Der gesetzliche Mindestlohn, der bis 2015 kommt, wird für sie eine Erleichterung darstellen. Die Frage des Renteneintrittsalters beschäftigt ebenfalls viele."

 



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