NEWS AAA NEWS RSS-Feed abonnieren SPD-Berlin auf Twitter Klaus Wowereit auf Facebook SPD-Berlin auf Youtube


Montag 14. Oktober 2013


„Der Tod von Jonny K. ist eine Mahnung dafür, dass Gewalt niemals ein Weg sein darf", erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit am ersten Jahrestag des gewaltsamen Todes des damals 20jährigen Berliner Jugendlichen. Am Alexanderplatz erinnert jetzt eine in den Boden eingelassene Gedenktafel an ihn, bei deren Einweihung Klaus Wowereit dazu aufrief, Konflikte stets mit friedlichen MItteln auszutragen. "Gewalt ist keine Lösung, sondern Gewalt verschlimmert Konflikte und sorgt immer wieder für unendliches Leid. Auch das ist die Botschaft, die wir mit dem Namen Jonnys verbinden. Wir müssen ganz besonders jungen Menschen immer wieder vermitteln, dass Streitigkeiten und Auseinandersetzung gewaltfrei, mit Argumenten und mit friedlichen Mitteln ausgetragen werden müssen. Das ist die Basis des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft und in unserer Stadt. Gewalt schafft Angst, Hass und Unfreiheit. Gewalt vergiftet zwischenmenschliche Beziehungen und verhindert Toleranz.“

Wenn es ohne Eigengefährdung möglich sei, müsse gegenüber Gewalttätern Zivilcourage bewiesen werden, so KLaus Wowereit. Oft genüge schon ein Anruf bei der Polizei. "Es ist nicht akzeptabel wegzuschauen und Angriffe, die man beobachtet, einfach zu ignorieren“, sagte der Regierende Bürgermeister. Wowereit dankte den Angehörigen von Jonny K., seinen Freunden und Schulkameraden und allen, die sich für das Gedenken an den jungen Mann und für die Bekämpfung von Gewalt und Intoleranz eingesetzt haben: „Diese Bemühungen sind unverzichtbar und verdienen alle denkbare Unterstützung.“

Foto: Stefan Draeger



<- Zurück zu: AKTUELL