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Freitag 04. Oktober 2013


Klaus Wowereit wird auf dem SPD-Bundesparteitag im November nicht erneut für den stellvertretenden Bundesvorsitz kandidieren. "Ich habe in diesem Gremium vier Jahre mitgearbeitet, aber ich will diese Tätigkeit, die ich gerne wahrgenommen habe, nicht weiter fortsetzen. Es sind nun mal andere dran, das ist doch auch nicht schlecht", sagte Wowereit in einem Interview mit der Berliner Morgenpost. Dies sei aber kein Rückzug aus der Bundespolitik, bekräftigte er. "Ich bin ja weiter dabei in der Bundespolitik! Als Regierender Bürgermeister im Bundesrat sowieso. Und als Regierungschef nehme ich auch in Zukunft an den Sitzungen der Parteispitze teil und kann mich dort einmischen. Das werden Sie schon noch merken."

Zugleich warnte Wowereit vor überzogenen Erwartunge an eine große Koalition. "Die Neuauflage einer großen Koalition ist jedenfalls alles andere als ein Selbstläufer – weder für die Union, noch für uns. Denkbar ist ein Zusammengehen der SPD mit der CDU überhaupt nur dann, wenn die Inhalte stimmen. Wenn unser Wahlprogramm sich im Koalitionsvertrag wiederfindet. Sonst ist das sinnlos." Die geplante Mitgliederentscheidung der SPD im Vorfeld einer möglichen Koalition nannte Wowereit "ein gutes Beispiel lebendiger innerparteilicher Demokratie".



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