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Mittwoch 14. November 2012


"Der Industriestandort Berlin lebt. Er ist erfolgreich", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit auf der 6. Berliner Wirtschaftskonferenz im Roten Rathaus. Seit 2005 hat Berlin die beste wirtschaftliche Entwicklung aller 16 Bundesländer hingelegt: 15 Prozent Wachstum gegenüber einem Bundesdurchschnitt von nur 9 Prozent.

Berlins Industrie habe die Krise 2008/2009 robust überstanden, "auch dank der klugen Kurzarbeiterregelung und eines Konjunkturprogramms, um das uns manche anderen Länder beneiden", wie Wowereit betonte. "Vor allem aber haben diese Unternehmen das getan, was die Nachhaltigkeit ihres Erfolgs begründet: Sie haben in ihre Wettbewerbsfähigkeit investiert. Sie haben auf Innovationen gesetzt. Das zahlt sich aus."

Kein anderes Bundesland habe zwischen 2005 und 2011 mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse neu geschaffen: 13,5 Prozent Zuwachs, das sind mehr als 120.000 neue Jobs. Auch damit liegt Berlin an der Spitze aller Bundesländer. Und auch in diesem Jahr hält der Trend an: mehr als 40.000 neue Jobs im Vergleich zum Vorjahr.

Klaus Wowereit: "Die Industrie ist wieder zum Wachstumsmotor der Berliner Wirtschaft geworden. 2011 stiegen die Umsätze in der Industrie um 4,7 Prozent und die Aufträge um 7,5 Prozent. Und besonders erfreulich ist, dass wieder mehr Menschen in der Industrie arbeiten. Im Juni 2012 gab es in den Berliner Industriebetrieben mit über 50 Mitarbeitern 106.800 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Das waren rund 1.200 bzw. 1,2 Prozent mehr als Mitte 2011 und eine Steigerung gegenüber der Jahresmitte von 2007 um 3.900 Beschäftigte (+ 3,8 Prozent). Ein anderer wichtiger Indikator ist die Exportquote. Im verarbeitenden Gewerbe liegt sie heute mit 45 Prozent über der bundesweiten Quote. Das ist eine glatte Verdreifachung seit Mitte der 90er Jahren!"

 



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