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Dienstag 26. August 2014


Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit stellt sein Amt zum 11. Dezember zur Verfügung. Das hat er auf einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Berliner Senats mitgeteilt.  Er habe über 40 Jahre Politik für die Stadt gemacht, so Wowereit, und sei "für diese Zeit sehr dankbar". Er sei mit vollem Engagement dabei gewesen und bleibe dies auch bis zum Ende seiner Amtszeit. Ihm sei immer klar gewesen, dass politische Ämter auf Zeit vergeben werden. Er gehe freiwillig, sagte er, und sei "stolz darauf, einen Beitrag zur positiven Entwicklung" der Stadt geleistet zu haben. Aus der geteilten Stadt sei eine internationale Metropole geworden. Der Prozess der Vereinigung der Stadt sei gelungen. "Die besondere Ausstrahlung der Stadt gilt es weiter voranzutragen." Das Amt des Regierenden Bürgermeisters bezeichnete Wowereit als "eine der größten Herausforderungen in der deutschen Politik". Es sei ein schönes und aufzehrendes Amt. Die Gremien seiner Partei werden jetzt ein Verfahren für die Nachfolge festlegen, sagte Wowereit.

Sigmar Gabriel: Dank an Klaus Wowereit

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel dankte Klaus Wowereit für seine Arbeit. "Klaus Wowereit hat Großes für ,seine' Stadt geleistet", sagte er. "Dass Berlin heute eine weltoffene, tolerante und attraktive Weltstadt ist, die sich auch wirtschaftlich auf gutem Wege befindet, ist Klaus Wowereit zu verdanken. Berlin ist unter seiner politischen Führung zu einer national wie international geschätzten Hauptstadt geworden. Berlins Anziehungskraft vor allem auf junge Menschen und Kulturschaffende aus aller Welt hat sich in seiner Amtszeit beispiellos entwickelt."

Als stellvertretender SPD-Vorsitzender habe  es Klaus Wowereit überzeugend verstanden, den Blick über das Tagesgeschäft hinaus auf die Entwicklung der großen europäischen Metropolen zu richten und dabei stets die Notwendigkeit des gesellschaftlichen Zusammenhaltes betont und gelebt. Gabriel: "Die deutsche Sozialdemokratie hat Klaus Wowereit sehr viel zu verdanken. Und ich persönlich für manchen Rat und praktische Unterstützung."

Klaus Wowereits Entscheidung verdiene großen Respekt. "Ich danke Klaus Wowereit für sein hervorragendes politisches Wirken für Berlin und für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands."



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