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Freitag 29. April 2011


Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Klaus Wowereit hat die volle Freizügigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der EU als eine große Chance für Deutschland  bezeichnet. Gleichzeitg forderte er von der Bundesregierung, Ängste und Sorgen ernst zu nehmen und mit einem gesetzlichen Mindestlohn Lohn- und Sozialdumping zu verhindern.

"Unser Land ist dringend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen, um unseren Bedarf zu decken und unsere Volkswirtschaft erfolgreich weiterzuentwickeln", so Wowereit. "Unser Land wird seinen Wohlstand nur dann nachhaltig sichern können, wenn wir begreifen, dass Vielfalt Chancenreichtum ist. Rückwärtsgewandte Debatten kann sich Deutschland nicht leisten, wenn wir im internationalen Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte nicht das Nachsehen haben wollen. Deutschland braucht mehr Mut."

Klaus Wowereit  forderte die Bundesregierung auf, in der Arbeitsmarktpolitik aktiver zu werden und in unserer Gesellschaft für die notwendige Öffnung zu werben. "Ängste und Sorgen der Menschen müssen dabei ernst genommen werden. Neben stärkeren Anstrengungen zur (Weiter-) Qualifizierung von Arbeitslosen, muss die Bundesregierung glaubhaft deutlich machen, dass sie Lohn- und Sozialdumping wirksam bekämpft. Die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns ist das entscheidende Instrument. Zudem gilt es, darauf hinzuwirken, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch wirklich am konjunkturellen Aufschwung teilhaben, um die Binnennachfrage zu stärken und den Aufschwung auf eine breite Grundlage zu stellen: Faire Löhne für gute Arbeit! Das schafft Vertrauen und die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung."



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