„Klaus Wowereit ist jemand, der für die Stadt streitet, wenn es ernst wird- so jemanden braucht Berlin!“, warb die Bundestagsabgeordnete für Charlottenburg-Wilmersdorf Petra Merkel am vergangenen Samstag auf der Schillerwiese für den Regierenden Bürgermeister. Die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf hatte wie jedes Jahr zu Ihrem Kinder und Familienfest am Lietzensee eingeladen. Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Wowereit on Tour“ war auch der SPD Spitzenkandidat vor Ort.
Dem Regierenden Bürgermeister war es ein Anliegen, sich für seinen Bezirk und seinen Wahlkreis auszusprechen. „Die City-West muss sich nicht verstecken, sie und der Ku´damm sind attraktiver denn je“, sagte Wowereit und fügte fröhlich hinzu „Ich fühle mich sehr wohl hier.“ Jede Ecke in Berlin habe seine eigenen Reize und nicht nur ein einziges Zentrum, das sei gut so. In seinem Wahlkreis Grunewald/ Halensee sei es nicht unbedingt einfach für die SPD: „Wir müssen die Menschen überzeugen und ich hoffe, dass uns das gelingt.“
Der Spitzenkandidat der Berliner SPD hatte gestern anlässlich des 250 jährigen Jubiläums des jüdischen Krankenhauses eine Rede gehalten und nutzte auch auf dem Fest die Gelegenheit, sich entschlossen für die Demokratie und gegen rechtsextremistisches Gedankengut auszusprechen und appellierte an die Wählerinnen und Wähler: „Es gibt eine Möglichkeit, denen eine klare Absage zu erteilen: Bitte gehen Sie zur Wahl und sorgen Sie dafür, dass solche Parteien bei uns weder im Land noch in den Bezirken irgendeine Chance haben, das ist unsere gemeinsame demokratische Verpflichtung!“
„Klaus Wowereit ist ein Mensch, der sehr gerne lacht. Er hat eine unglaubliche Fähigkeit, auf die Menschen einzugehen.“ Dieser sympathischen Beschreibung durch Petra Merkel wurde Klaus Wowereit in jedem Fall gerecht, als er sich nach seinem Auftritt auf der Bühne noch lange in die Menge begab um Autogramme zu verteilen und mit den Bürgerinnen und Bürgern zu plaudern.
Bericht | Fotos: Marco Gerster